Erste Etappe geschafft

Von Freitag morgen bis Dienstag am späten Nachmittag waren wir seit Gibraltar unterwegs. Dann sind wir mit dem Rest der Strömung landeinwärts den Fluss hinauf in Porto glücklich angelandet.

Valentin hat ein lupenreines Anlegemannöver hingelegt, zum Glück ohne Mooringlines, und so hatten wir gegen 18 Uhr wieder festen Boden unter den Füßen. Mit zwei Tagen Puffer und ohne größere Katastrophen!!! Dafür wieder mit zwei verschiedenen Arten von Delfinen. Trotz neuer Hochseeangel haben wir aber leider nichts gefangen. Als erstes ging es zum Einklarieren und dann direkt an den Stand.

Da wurde uns mal wieder deutlich bewusst, dass wir nicht mehr am Mittelmeer sind – das Wasser war eiskalt! Abends wurden wir von Thomas zu einem super leckeren Abendessen eingeladen. Einen kleines Fischrestaurant, wo sie frischen Fisch direkt von Grill servierten. Es war ein Traum! 

Am nächsten Morgen sind wir unsere nie endende to do Liste durchgegangen und haben uns an die Arbeit gemacht um das Schiff optimal für die Biskayaüberquerung fit zu machen.

Die Segel mussten gecheckt und teilweise repariert werden, die Bilgepumpen überprüft und die Bilge getrocknet werden. Hier und da gab es zu tun und aufzuräumen. Am Nachmittag hat Arvin unser neues Dinghi klar gemacht und ist zu seinen Brüdern an den Strand gerudert.

Die Stadtbesichtigung stand für den nächsten Tag auf den Plan. Nachdem Valentin nochmal im Motorraum herumgekrochen ist und wir Levin den Mast hoch gezogen haben um eine Leine zu sichern, ging es los zum Flusstaxi, mit den man auf die andere Flussseite übersetzen kann. Porto ist eine super schöne Stadt mit viel Charme und Charakter! Die mit, orientalisch anmutenden, Mosaiken besetzten schmalen Häuser haben wir so noch nirgends gesehen.

Es gibt überall zauberhafte kleine Lädchen, nette Plätze und viel Grün. Wir waren restlos begeistert. Am Schiff zurück haben wir Außen alles abgespritzt und Innen gepackt und aufgeräumt. Und dann gab es ein letztes Abendbrot. Am nächsten Morgen haben wir uns zu viert früh kurz vor acht auf den Weg zum Flughafen gemacht.

Dort konnten wir uns noch kurz mit Andy aus der Schweiz treffen, der für die nächsten acht Tage der Skipper an Board ist und unsere Argo sicher über die Biskaya führen wird. Das Herz der Kinder hat er mit einer riesengroßen TOBLERONE im Sturm erobert.

Inzwischen sind wir gut in Köln gelandet und warten auf den Zug nach Weimar.

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