Einzelteile

Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück ging Eberhard von Bord um die Heimreise nach Utrecht anzutreten.

Kurz darauf erschien Frank und begann, das Schiff auseinanderzulegen…

Nachdem das Ruder auf dem Boden lag gelang es mir jedoch, ihn zu stoppen.

Jetzt warte ich erst einmal auf den Gutachter. Aber keine Bange, so schlimm wird es nicht werden.

Kranen

Pünktlich um acht kommt der Kran und holt die ARGO aus dem Wasser.

Weiter geht es als Luftschiff.

Beim Aufpallen

Den Rest des Tages wird Bilgenwasser geschöpft und der USB-Anschluss an der Steuerradsäule repariert.

Die ARGO hat sich ein schönes Plätzchen mit Blick auf die Terrasse gegenüber ausgesucht.

Und nachts sehen die Nachbarboote schon mal gespenstisch aus.

Ankunft in Almerimar

Am Donnerstag, den 08. August erreichen wir um 18:30 Uhr den Puerto de Almerimar. Und es gibt das nächste erfolgreiche Anlegemanöver.

Das Anlegebier muss warten bis die Spaghetti alla carbonara fertig sind.

Weil wir schön aufgegessen haben, bekommen wir als Desert noch einen tollen Sonnenuntergang.

Weiter geht’s

Um 18 Uhr kommt Eberhard an Bord und wir machen uns gleich auf nach Almerimar.

Der Kapitän steht am Steuer und die Deckshand schießt die Leinen auf.

Ein letzter Blick

Neue Planungen: wie geht es weiter?

Heute war der Spezialist von der Werft an Bord. Er konnte nicht viel sehen aber was in Erfahrung gebracht werden konnte war: Die Werft hier in Alicante ist relativ teuer, man kann nicht selbst Hand anlegen und benötigt auch ein Hotel da man nicht auf dem Boot übernachten kann. Durch Zufall traf ich einen Yacht-Spezialisten, der empfahl, noch 180 Seemeilen weiter zu fahren nach Almerimar. Es gibt dort eine Werft, die viel Service bietet, einen deutschsprachigen Spezialisten hat und bei der man sich Tag und Nacht auf dem Boot aufhalten kann. Alleine ist diese Strecke mit dem Schiff nicht zu bewältigen und so fragten wir Julianes Papa Eberhard, einzuspringen. Er sagte auch spontan zu und buchte gleich einen Flug für morgen.

In der Zwischenzeit gab es auf dem Schiff auch genug Aufgaben, die bewältigt werden mussten.

Eine Pumpe wurde neu verschraubt und abgedichtet. Die alte Stelle war schon teilweise weich geworden. Eine weitere Pumpe wurde fixiert.

Die nächste Herausforderung war ein neuer Steckeradapter für die Stromversorgung.

Mal sehen ob es funktioniert…. befürchte schon das schlimmste für den Charger…

Und es läuft!

Und zum Abschluss: Lecker Abendbrot.
Für die war es leider zu spät.

Überfahrt zum Werfthafen

In den letzten zwei Wochen haben wir festgestellt, dass immer wieder Wasser durch den Ruderkoker eindringt. Es ist nicht viel aber wir haben beschlossen, der Ursache auf den Grund zu gehen und das am besten auf einer Werft. Die Werft hier in Alicante ist ungefähr 2,5 Seemeilen entfernt und wir müssen leider die exclusive Marina Deportiva verlassen und uns in den Werfthafen begeben.

Zum Abschied gibt es sogar Salutschüsse von der Burg!

Nach einem erfolgreichen Anlegemanöver gibt es immer ein Anlegebier.

Suchbild: Wo sind die zwei goldenen Masten?

Michele hat auch noch einen Großeinsatz am Mast vollbracht. Auf halber Höhe musste das Deckslicht repariert werden. Man muss sich behelfen denn für diese Bauform gibt es keine Ersatzteile mehr.

Auch der Stagwirbel lief nicht richtig rund und musste gewartet werden:

Zur Belohnung gibt es einen tollen Rundblick …

… und man kann dem Valentin mal schön auf den Kopf spucken.

Nach zwei spannenden und produktiven Wochen musste Michele nun wieder von Bord gehen.

Es geht weiter… A lot to do!

Spass bei der arbeit und beim essen!

Das letzte leckere Essen von Juliane – ab morgen gibt es nur noch Tütensuppe 🙁

Gerade haben wir herausbekommen, dass die Schalter auch als Sicherungen fungieren.

Und nun funktionieren auch alle Pumpen!

Zurück nach Deutschland

Nun sitzen wir im Bus, der uns zum Flughafen bringt.

Jetzt wird es ruhig auf der Argo…

Taron fällt es nach vier Wochen Bordleben schwer, sich wieder ans Schuhe tragen zu gewöhnen.

Am Montag kommt jemand von der hiesigen Werft und schaut sich das Ruder an, durch dessen Welle immer wieder Wasser ins Schiff kommt. Danach wird entschieden, ob Plan B oder Plan C in Kraft tritt.

Erste Etappe fertig

Eigentlich sollte es ja bis Lissabon gehen aber Wind und Wetter sind halt unberechenbar. Und wenn man zwar ein seetüchtiges Schiff kauft, kann man sich nicht darauf verlassen, dass es wirklich seetüchtig ist. Aber wir genießen jetzt erst einmal den Abschluss unserer ersten Etappe in Alicante.

Da soll es am Freitag hinaufgehen:

Eindrücke vom Abendspaziergang: