Vom Pech verfolgt

Leider wird es in dieser Saison nichts mit dem Coppercoat. Es wäre schön gewesen, denn man spart sich für viele Jahre den Unterwasseranstrich, da die freiliegenden Kupferteilchen verhindern, dass sich Bewuchs ansetzt.

Aber bedauerlicherweise hat sich die Ehefrau unseres Werft-Handwerkers die Hand gebrochen, sodass dieser den Haushalt schmeißen muss und nicht zur Werft kann. Unser schöner ockerfarbener Anstrich kann deshalb nicht geschliffen werden und so wird es nichts mit dem Coppercoat. Warten können wir auch nicht mehr, da am 03. Juli das Boot ins Wasser muss. Vorher müssen noch die Seeventile und die Opferanoden montiert werden. Und für die Überfahrt tut es auch der blaue Antifouling-Anstrich.

Weitere Grundierung

Nach ausgiebigen Besprechungen mit Fachleuten vor Ort sowie Telefonkonferenzen entschlossen wir uns, noch vier Anstrichschichten Grundierung aufzubringen. Nach Aushärtung und Schleifen sollte so eine ausreichend glatte Oberfläche erzielt werden. Unser Zeitplan ist zwar in Verzug geraten aber wenn Anfang nächster Woche der Coppercoat aufgebracht wird, wäre der Krantermin noch zu halten. Ab dem kommenden Wochenende sinkt die Regenwahrscheinlichkeit wieder auf 0 %.

Zu früh für Coppercoat

Eigentlich wollte unser extra aus Deutschland und Holland angereistes Team heute und morgen den Coppercoat aufbringen aber die Grundierung war nicht dick genug um beim Schleifen eine glatte Oberfläche zu erzeugen. Diese muss absolut glatt und eben sein da der Coppercoat vollkommen gleichmäßig angeschliffen werden muss um seine wirksame Oberfläche entfalten zu können.

Natürlich ärgerten wir uns zuerst, aber als sich um die Mittagszeit Wolken zusammenzogen und es anfig zu Blitzen, zu Donnern und Minuten später ein Wolkenbruch auf uns herniederprasselte, der den frisch aufgetragenen Coppercoat abgewaschen hätte, waren wir foh über diese Situation. Es war seit Wochen der erste Regen. Nun, Segler müssen mit Überraschungen leben.